Fotografie
Obwohl man sich als Fotograf bei der Ausübung seines Berufes oder Hobbys, sehr leicht
im technischen Aufwand des Ausdrucksmittels Fotografie verlieren kann und viele auch nie über
die Faszination für die technische Seite hinauskommen, so ist die Fotografie doch ein einfaches
und ganz wunderbares Instrument der Selbstfindung.
Gute Fotografien bestechen und überzeugen (auch manchmal durch ihre technische Raffinesse)
aber immer durch eine besondere Sicht des Fotografen auf die Welt, die in ihnen zum Ausdruck
kommt.
Über lange Zeit nach Erfindung der Fotografie galt sie als das Mittel der Wahl, die Welt so abbilden
zu können, wie sie (angeblich) sei.
Im Laufe der Zeit hat sich dann jedoch die Zahl der Fotografen (und Amateure) so immens
vergrößert und damit auch die Menge an Fotografien unterschiedlicher Sichtweisen, dass man an
der sogenannten „Wirklichkeit“ auf Fotos zu zweifeln begann.
Man musste feststellen, dass die „Wirklichkeit“ doch nicht so eindeutig real war wie gedacht oder
auch erwünscht gewesen wäre.
Was man auf einem Foto sehen kann, ist vor allem abhängig von Standpunkt und Perspektive des
Fotografen - zwei Schlüsselbegriffe der fotografischen Bildgestaltung.
Diese beiden Begriffe lassen sich wunderbar auf das gesamte menschliche Leben übertragen.
Wie und was ich wahrnehme ist immer von meinem Standpunkt und meiner Perspektive abhängig -
im wörtlichen sowie philosophischen Sinn.
Und so, wie der Fotograf einen bestimmten Standpunkt einnimmt, um sein Bild zu bekommen, so
verhält sich auch jeder Mensch im normalen Alltag.
Er hat einen Standpunkt allem gegenüber was ihm begegnet.
Im Gegensatz zum Fotografen betrachtet er jedoch nicht nachträglich das Ergebnis mehr oder
weniger kritisch und überlegt, ob es zu diesem Ergebnis noch eine bessere/ andere Alternative geben könnte.
Im Bild/Foto findet man seinen Standpunkt wieder, kann ihn distanziert betrachten, sich über diesen
Standpunkt klar werden und gegebenenfalls über andere mögliche Standpunkte nachdenken.
Um noch einmal auf die allgemeine Diskussion über die Realität in Fotografien zu kommen, muss
man nun feststellen, dass Fotos zwar keine eindeutigen Abbilder der Realität liefern aber auf jeden
Fall eine eindeutige Aussage über den Standpunkt des Fotografen machen.
So ist Fotografie wunderbar zu nutzen, um etwas mehr über seine eigenen Standpunkte und Blickwinkel auf das Leben zu erfahren.
Ich plane in naher Zukunft auch Kurse speziell zu diesem Aspekt der Fotografie anzubieten.
Sehen Sie weitere Fotos und Collagen von mir unter folgendem Link:
www.susannebartsch-fotografie.de
Am IBKK - Institut für bildenden Kunst und Kunsttherapie in Bochum
bin ich als Dozentin für Fotografie tätig.
www.IBKK-Kunstzentrum.de
Als "Klünglerin" beteilige ich mich am Netzwerk Dortmunder Geschäftsfrauen,
dem "Klüngelstammtisch"
www.kluengeln-in-dortmund.de
Schauen Sie auch auf den Link zu meiner ehemaligen Kommilitonin Sabine Korth,
die sich seit Jahren mit Fotografie und Traumdeutung
auseinandersetzt und fotografisch in den Bereichen
Psychotherapie und Familiengeschichte arbeitet.
www.fotokorth.de
Der nächste Link hat nichts mit Fotografie zu tun.
Die Seite gehört meiner ehemaligen Klassenkameradin
Heike Sudhoff, nun Yra Vage, die als Künstlerin und Schamanin in Norwegen lebt.
Allein das Betrachten der Seite ist Balsam für die Seele:
www.yra.no
Für Interessenten an den Heilmethoden der Indianer
hier in Dortmund empfehle ich:
www.indian-hope.de |